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Die BrĂ¼der Van Limburg gebroeders Van Limburg
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Nimwegen um 1400

Nimwegen macht im vierzehnten Jahrhundert eine turbulente Zeit durch. Die Einwohnzahl steigt trotz der Pestepidemie von 1350. Nimwegener Schiffer führen mit England und dem Ostseegebiet Handel und Nimwegen findet Anschluss bei der Hanse. Auch kulturell geht es in Nimwegen immer besser. Geld, neue Ideen, neue Kontakte und der Bau von Kirchen und Klöster sorgen für Arbeit für künstlerische Handwerker, wie zum Beispiel Goldschmiede, Holzschnitzer, Bildhauer und Maler.

Nimwegen ist der größte und wichtigste Ort im Herzogtum Gelre und beherrscht das Flussland zwischen Tiel und Wesel. Die Herzöge von Gelre machen die Schlösser des rund um Nimwegen wohnenden niederen Adels dem Erdboden gleich. Sie haben gute Bande zu England und unterstützen es im hundertjährigen Krieg gegen Frankreich.

Die Nimwegener sind auffallend unternehmungs- und reiselustig. Willem van Gülick, Herzog von Gelre und Hauptbewohner des Valkhof, unterhält viele internationale Kontakte, unter anderem mit Rom, England, Polen und Litauen, und reist sogar nach Afrika. Es ist für wohlhabende junge Leute aus Nimwegen nicht ungewöhnlich, in Universitätsstädten wie Köln, Löwen oder Heidelberg oder selbst weiter weg in Paris, Bologna oder Rom zu studieren.

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