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Die BrĂ¼der Van Limburg gebroeders Van Limburg
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Zweite Generation

Willem Maelwael bekommt eine Tochter, Metta, und einen Sohn, der auch Maler wird und im Atelier seines Vaters arbeitet: Sein Name ist Jan Maelwael. Die Arbeit dieses talentierten Jungen fällt auf, sodass die gelderländische Herzogin Katharina von Bayern ihn ihrer Nichte Isabella, die Königin von Frankreich, empfiehlt. So ergattert Jan im Jahr 1396 einen wichtigen Auftrag von Isabella von Bayern und reist er nach Paris. Ein Jahr später stellt ihn der Herzog von Burgund, Phillip der Kühne, ein und zieht Jan in die burgundische Hauptstadt Dijon, wo er schnell Karriere macht. Er wird nicht nur einer der bestbezahltesten Künstler in Frankreich, sondern er bekommt auch eine offizielle Funktion am herzoglichen Hof.

Sein wichtigstes Werk fertigt er für das Kartäuserkloster von Champmol in der Nähe von Dijon, wo er mit großen Künstlern wie Jean de Beaumetz und dem Haarlemer Bildhauer Claus Sluter zusammenarbeitet. Aus zeitgenössischen Quellen ergibt sich, dass er ziemlich produktiv war und sehr geschätzt wurde. Leider ist kein einziges Gemälde erhalten, das wir mit Sicherheit ihm zuordnen können, da er, wie es in dieser Zeit üblich war, sein Werk nicht signierte. Allerdings gibt es einige gute Kandidaten, wie zum Beispiel ein Tondo mit einem Abbild der Pieta im Louvre in Paris und eine Madonna mit Engeln in Berlin.

So setzt Jan Maelwael die Malertradition seines Vaters und Onkels fort. Als im Jahr 1404 Phillip der Kühne stirbt, tritt sein Sohn Johann ohne Furcht seine Nachfolge an. Jan reist anschließend im Jahr 1405 zurück nach Nimwegen, wo er Heilwig van Redinchaven heiratet, mit der er vier Kinder bekommt. Im Jahr 1415 stirbt Jan Maelwael in Dijon, wo er dann mit seiner Familie wohnt. Johann ohne Furcht zahlt der hinterbliebenen Familie eine Rente.

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