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Die BrĂ¼der Van Limburg gebroeders Van Limburg
gebroeders Van Limburg
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Les Belles Heures

Der Herzog von Berry erteilt den Brüdern Van Limburg den Auftrag, ein reiches und unübliches Stundenbuch zu fertigen. Normalerweise kennt ein für die private Andacht von Laien bestimmtes Stundenbuch zum Beten zu festen Zeiten einen festen Aufbau mit feststehenden Dekorationsmustern. Jean de Berry will diesen Mustern entfliehen und entwirft zusammen mit den Brüdern und seinen Beratern neue und manchmal provozierende Gegenstände rund um eine Auswahl von üblichen und weniger üblichen Texten. Letztendlich malen die Brüder gleich 172 Miniaturen für diese Handschrift. Für ein ziemlich luxuriöses Stundenbuch waren zwanzig Miniaturen bereits reichlich. Irgendwann im Frühjahr des Jahres 1409 kann der Herzog seinen neuen Schatz zum ersten Mal vollendet in Händen halten.

Les Belles Heures zeigt, wie sehr sich die Brüder gegenüber ihrem ersten Werk, die Bible Moralisée für Phillip den Kühnen, entwickelt haben. Ihre Zeichnung ist sicherer, ihre Kompositionen mehr im Gleichgewicht, obwohl ihr Stil wieder erkennbar geblieben ist. Mit dieser Entwicklung im Hinterkopf denkt der Herzog, seine Künstler zu noch größeren Höhen treiben zu können, und entscheidet sich zur Erteilung des Auftrages für ein sehr reich illustriertes Stundebuch, wie dieses noch nie gefertigt wurde: Les Très Riches Heures.