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Die BrĂ¼der Van Limburg gebroeders Van Limburg
gebroeders Van Limburg
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Das Werk

Für Herzog Jean de Berry fertigten die Brüder Van Limburg die weltberühmten Stundenbücher Les Belles Heures und Les Très Riches Heures mit für diese Zeit revolutionären Miniaturen. Ihren Meisterwerken wurde im fünfzehnten Jahrhundert sowohl in Frankreich als auch darüber hinaus vielfach nachgeeifert. Nicht umsonst werden die Brüder Van Limburg neben unter anderem Rembrandt und Michelangelo zu den Top-10 der berühmtesten Künstler aller Zeiten gerechnet.

Vergessenheit und Ruhm
Les Belles Heures und Les Très Riches Heures gehören zu den kostbarsten Gegenstände innerhalb des Nachlasses des Herzogs von Berry. Beide Stundenbücher kennen eine lange Geschichte, die lediglich teilweise rekonstruiert werden kann. Oft wechseln diese Handschriften den Besitzer, aber bleiben vor allem nur ein paar privilegierten Mietgliedern zugänglich. Dies verschafft diesen Stundenbüchern letztendlich einen Kultstatus.

Im Jahr 1954 findet Les Belles Heures aus der Kollektion von Baron Maurice de Rothschild den Weg in The Cloisters, den separaten Teil des Metropolitan Museum of Art in New York, der für die Präsentation der mittelalterlichen Kunst bestimmt ist. Hier wird das Buch zum ersten Mal dem breiten Publikum gezeigt. Les Très Riches Heures gelangt über die Kollektion des Herzogs von Aumâle ins Musée Condé in Chantilly, nördlich von Paris. Dort bleibt es jedoch für das Publikum unzugänglich. Im Jahr 1904 werden zwölf Reproduktionen vom Stundenbuch ausgestellt und erscheint die erste Monographie über das Werk. Im Jahr 1948 veröffentlicht das amerikanische Fotoblatt Life die zwölf Kalenderminiaturen aus dem Manuskript, was für ein großes öffentliches Interesse sorgt.

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