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Unbekannter Meister

Maria Magdalena-Altar mit bemalten Seitenflügeln
Kreuzigung mit Maria Magdalena, der Heiligen Jungfrau, dem Evangelisten Johannes und Maria Salome
Brabant oder Obergeldern, zirka 1415-1420
Tempera-Farbe auf einem grundierten Eichenholztafel
Sammlung Zutphen, Stedelijk Museum (Leihgabe der Nederlands Hervormde Gemeente, Zutphen)

In geschlossenem Zustand zeigt der bemalte Altarschrank die teilweise beschädigte Darstellung von Maria Magdalena, die dem soeben auferstandenen Christus begegnet. Bei der Öffnung des Altars, wird eine Kreuzigung sichtbar, bei der Johannes und die Marienfiguren neben einem Kreuz stehend gemalt sind, auf dem ursprünglich ein mehrfarbiger Korpus befestigt gewesen ist. Dieser ist jedoch verschwunden. Aus Inschriften des 15. Jahrhunderts auf der Rückseite der Retabel (siehe Abbildung) ist zu entnehmen, dass der Altar in dieser Zeit im Kloster Isendoorn in Zutphen stand. Ob der Altar auch dort zustande kam, ist in Anbetracht der Tatsache, dass andere Inschriften auf das östliche Brabant oder womöglich das nahegelegene Geldrische Oberquartier hinweisen, jedoch fragwürdig.

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