55

55

55
Unbekannter Meister

Kreuzigungsgruppe von der Arche des heiligen Willibrord
Kleve oder Nimwegen, 1388-1390
Gegossenes und getriebenes vergoldetes Silber
Sammlung Emmerich, röm.-kath. Pfarrkirche St.-Martini

Dieser Schrein, teilweise stammend aus der Mitte des 11. Jahrhunderts, beinhaltet Reliquien die vom heiligen Willibrord mitgebracht wurden. Durch Kanonikus Wolter Coman wurde 1388 mittels Testament Geld hinterlassen, um diesen Reliquienhalter mit einer Kreuzigungsgruppe und den Sockel mit Figuren der Apostel zu verschönen. Diese Hinzufügungen wurden möglicherweise in Nimwegen oder Kleve gefertigt. Auf diesem Reliquienhalter brachten die Herzoge von Geldern bei ihrer Amtseinführung den Schwur aus, auf den Privilegien der Stadt zu beharren. Ab 1403, als Emmerich an Kleve übertragen wurde, folgten die Herzoge von Kleve ihrem Vorbild.

Fenster schließen