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Quittungen von Johan Maelwael

Jeweils datiert 24. März 1399 (1398 Pariser Stil)
und 10. Oktober 1403
Feder in brauner Tusche auf Pergament, rotes Lacksiegel
Sammlung Dijon, Archives Départmentales de la Côte d'Or

Nur selten kann man einem mittelalterlichen Künstler so nahe kommen, wie mittels dieser Dokumente. Aus der Zeit in der Johan Maelwael als Hofmaler für die burgundischen Herzöge tätig war, sind zwei Quittungen bewahrt geblieben, die sich auf das Empfangen von Bezahlungen durch ihn beziehen. Diese Quittungen versah der Nimwegener Künstler mit seinem persönlichen Siegel mit der Aufschrift '+ IOHAN MAELWEEL' und in einem Fall sogar mit einer Unterschrift (siehe Abbildung). Diese Signatur besteht aus dem Anfangsbuchstaben seines Vornamens und aus seinem Familiennamen, 'JMelluel'. Hierbei wurde das J und das M zusammengezogen, vorausgegangen durch einen Cirkel mit einer Mondsichel und einem Gesic

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